Tipps und Tricks

Milch Tipps

MILCHPREISE: Was können Verbraucher tun?

Die Milchpreise sind im Keller, jüngst hat der Handel erneut die Preise gesenkt. Viele Höfe kämpfen ums Überleben. Denn die rund 145.200 Milchkühe, die auf den hessischen Milchviehbetrieben zu Hause sind, können nicht einfach in Kurzarbeit geschickt werden: Sie müssen weiter gefüttert und versorgt werden und geben Milch, für die der Landwirt immer weniger Geld bekommt. Angesichts der schwierigen Lage am Milchmarkt stellen sich viele Verbraucher die Frage, was sie tun können, um die heimischen Landwirte zu unterstützen.

Eine Möglichkeit ist, Milch direkt auf dem Bauernhof zu kaufen. Dabei profitiert der Landwirt unmittelbar, denn hier ist weder eine Molkerei noch der Einzelhandel zwischengeschaltet. Inzwischen haben immer mehr Milcherzeuger sogar einen Milchautomaten, an dem Verbraucher die Milch selbst abzapfen können.

Manche Milcherzeuger verarbeiten die hofeigene Milch auch weiter zu verschiedenen Milchprodukten wie Joghurt, Quark und Käse oder stellen Eis selbst her. Meist werden diese Produkte dann im eigenen Hofladen oder auf regionalen Bauernmärkten verkauft. Zum Teil werden sie aber auch im Einzelhandel vermarktet und sind im Supermarkt zum Beispiel als Landmarkt-Produkte erhältlich.

Nicht immer bekommt man jedoch im Supermarkt vor Ort Produkte von regionalen Direktvermarktern und nicht jeder hat die Möglichkeit, direkt beim Bauern Milch einzukaufen. Trotzdem kann der Verbraucher etwas tun, um die heimische

Land- und Milchwirtschaft zu unterstützen. Achten Sie beim Einkauf auf die regionale Herkunft von Milch und Milchprodukten: Auf jeder  Milchtüte, jedem

Joghurt- und Sahnebecher ist ein Identitätskennzeichen aufgedruckt. Daran lässt sich direkt im Supermarkt ablesen, aus welchem Land das Milchprodukt kommt. Das ovale Zeichen, das auf allen verpackten Milchprodukten aufgebracht sein muss, enthält ein Kürzel für das EU-Land und das

ident_kennz_neu
Hierbei steht DE für Deutschland und HE für Hessen. Das heißt, wenn HE auf der Packung angegeben ist, wurde die Milch in einer hessischen Molkerei verarbeitet. Der drei- bis fünfstellige Zahlencode, bei dem es sich um die Nummer der Produktionsstätte handelt, gibt die Molkerei an. Welche hessische Molkerei sich hinter welcher Nummer verbirgt, erfahren Sie bei der Landesvereinigung Milch Hessen e.V. (www.milchhessen.de). Dort können Sie den Flyer „Molkereien & Käsereien in Hessen“, in dem neben den hessischen Molkereien und Käsereien auch eine Vielzahl kleinerer Hofkäsereien und Hofmolkereien aufgelistet sind, kostenlos bestellen oder auf der Homepage herunterladen. Die Faltblätter zu den Etappen der Hessischen Milch- und Käsetrasse bieten ebenfalls Informationen darüber, wo man Milch und Milchprodukte aus der Region einkaufen oder sich mit leckeren regionalen Spezialitäten aus und mit Milch verwöhnen lassen kann. Bei der Landesvereinigung erhalten Sie auch Auskunft darüber, wo es in Hessen Bauernhöfe mit einem Milchautomaten gibt.

Indem Verbraucher bewusster einkaufen und nicht nur nach „billig, billiger, am billigsten“ schauen, ermöglichen sie es den Bauern, ein vernünftiges Einkommen zu erwirtschaften. Denn Erzeugnisse von Direktvermarktern oder Markenprodukte der Molkereien sind für die hessischen Landwirte mit einer höheren Wertschöpfung verbunden als Produkte vom Discounter oder billige Eigenmarken der Supermärkte.

Landesvereinigung Milch Hessen e.V.


 

 

Warum macht Milch satt?

 

Milch verlangsamt das Hungergefühl. Das liegt zum einen an ihrer Nährstoffzusammensetzung, insbesondere am hohen Eiweißgehalt. Schließlich ist für die Sättigung nicht nur die Menge relevant. Zum anderen liegt es am glykämischen Index, kurz GI genannt, der bei Milch niedrig ist. So bleibt der Blutzuckerspiegel relativ stabil. Das bewirkt ein längeres Sättigungsgefühl und beugt Heißhungerattacken vor.

Lebensmittel mit einem hohen GI wie etwa Weißbrot oder Kartoffeln sorgen nur kurzfristig für Sättigung; nach dem Verzehr steigt der Blutzuckerspiegel auf einen hohen Wert und sinkt nach 30 bis 60 Minuten tief ab. Bei einem niedrigen Blutzuckerspiegel signalisiert das Hormon Glucagon dem Gehirn, dass der Körper hungrig ist. Steigt der Blutzuckerspiegel, wie beim Genuss von Milch, nur langsam und bleibt zwei bis drei Stunden auf mittlerem Niveau, ist man länger satt und spart sich eine unnötige Kalorienaufnahme durch Heißhungerattacken. Milch macht also nicht nur satt, sondern tut auch der Figur gut.

Tipp: Milch versorgt den Körper mit wichtigen Nährstoffen. Sie enthält eine gute Kombination aus Aminosäuren, bekömmlichen Fetten, Mineralstoffen, Vitaminen und Wasser. Wer Milch schon zum Frühstück auf dem Speiseplan hat, ist gut gerüstet für den Tag und hält problemlos bis zum Mittagessen durch.

Quelle: Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft

Tricks – damit die Milch nicht so leicht anbrennt

Milch kochenMilch brennt nicht an, wenn man sie bei mittlerer Temperatur erhHauptbestandteile von Milch sind Wasser und Milchfett. Während das Wasser beim Erhitzen nach oben steigt und verdampft, setzt sich das schwere Milchfett sofort am Topfboden ab und brennt schließlich an. Viele Hausmittel sollen helfen, das Anbrennen zu verhindern: den Topf zuvor mit kaltem Wasser ausspülen, ihn mit Butter einfetten oder etwas Zucker in die Milch geben. Bewiesen sind diese Tipps jedoch nicht.

Was tatsächlich hilft: Zunächst sollte man die Milch nicht auf der höchsten, sondern nur auf der mittleren Temperaturstufe erhitzen. So hat die Wärme Zeit, sich im ganzen Topf auszubreiten und die unterste Schicht der Milch wird nicht überhitzt. Ein weiterer simpler Trick ist, geduldig beim Kochtopf stehen zu bleiben und immer wieder umzurühren. Durch das Umrühren vermischt sich die kühle obere Schicht mit der schon erhitzten unteren Milchschicht und das Milchfett bleibt nicht am Topfboden kleben. Kombiniert man beide Tipps, wird die Milch gleichmäßig erhitzt und ein Anbrennen kann einfach vermieden werden.

Quelle: Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft

 

Milch und Milchprodukte

 

Alleskönner in der Küche

Quelle: www.ernaehrung-bw.info Milch und Milchprodukte wie Joghurt, Buttermilch oder Sahne können Sie in der Küche vielseitig verwenden. Als Zutat sind sie Bestandteil vieler Speisen und selbst bei Küchenpannen helfen sie weiter. Milch und Milchprodukte sollten Sie daher immer im Haus haben.

So gelingen Ihre Speisen
o Milch und Sahne eignen sich zum Verfeinern und Abrunden vieler Gerichte wie Soßen, Suppen, Kartoffelgerichte, Aufläufe oder Gratins. Zu scharf geratene Soßen werden abgemildert; leichte Suppen vollmundiger und kräftiger. Durch Milch- oder Sahnezugabe tritt bei vielen Gemüsearten der Eigengeschmack besser hervor.
o Milch, Buttermilch und Sauermilch eignen sich gut zum Einlegen von Wild und Wildgeflügel, Leber, Nieren, Lammfleisch, Kochfisch, Salzheringen und Matjes. Sie mildern den Geruch und den starken Eigengeschmack dieser Lebensmittel und machen das Fleisch zarter.
o Sauermilch und Joghurt liefern eine hervorragende Basis für fettarme Salatsoßen, Mayonnaisen und Dips.
o Pfannkuchen und Backwaren werden durch Zugabe von gesäuerten Milchprodukten lockerer und aromatischer.
o Ob süß, sauer oder pikant: Milch und gesäuerte Milchprodukte sind eine ideale Basis für Mixgetränke und Shakes. Mixgetränke mit Sauermilch werden sämiger und setzen sich nicht so leicht ab.
o Schütteln Sie süße Sahne vor der Entnahme aus einer Verpackung gut durch, damit sich evt. abgesetztes Fett verteilen kann.
o Frisch hergestellte Schlagsahne erhält erst nach einer Reifung von einigen Tagen eine gute Aufschlagfähigkeit. Schlagen Sie sie gut gekühlt in einem zuvor mit kaltem Wasser ausgespülten oder gekühlten schmalen Gefäß auf. Die Sahne ist steif, wenn sie am Schläger haftet.
o Reste von geschlagener Sahne eignen sich zum Einfrieren. In Form gespritzter Rosetten können Sie sie später als Garnitur verwenden.
o Saure Sahne gerinnt im Gegensatz zu Crème fraîche leicht in heißen Suppen und Soßen. Verquirlen Sie sie zuvor mit etwas Mehl oder Stärke, dann ist sie kochfest.
o Milch brennt nicht an, wenn Sie den Topf zuvor mit kaltem Wasser ausspülen und anschließend die Milch im noch feuchten Topf bei mittlerer Temperatur erhitzen.

Tipp: Wer Fett sparen möchte kann bei vielen Rezepten fettreichere Milch und Milchprodukte durch fettarme Produkte ersetzen, z. B. Sahne durch Milch, Vollmilch durch fettarme Milch oder saure Sahne oder Crème fraîche durch Buttermilch.

So kaufen und lagern Sie Milch und Milchprodukte
o Achten Sie beim Einkauf stets auf das Mindesthaltbarkeits- bzw. Verbrauchsdatum bei Vorzugsmilch.
o Schützen Sie Milch und Milchprodukte vor Licht und Wärme. Produkte aus dem Kühlregal gehören in den Kühlschrank.
o Stellen Sie auch ohne Kühlung haltbare Milch und Milchprodukte nach dem Öffnen der Verpackung unverzüglich in den Kühlschrank. Sie müssen ebenso wie frische Milch und Milchprodukte innerhalb weniger Tage aufgebraucht werden.
o Verschließen Sie geöffnete Packungen oder füllen den Inhalt in gut schließbare Gefäße um, damit er keine Fremdgerüche annimmt.
o Kochen Sie Rohmilch vor dem Verzehr ab.

Quelle:
LEL Schwäbisch Gmünd, Infodienst Landwirtschaft – Ernährung – Ländlicher Raum
http://www.ernaehrung-bw.info

 

Nachwuchswerbung anlässlich des Tages der Milch

 

Anlässlich des Tages der Milch am 1. Juni haben der Milchindustrie-Verband (MIV) und der Deutsche Bauernverband (DBV) ein Video zur Nachwuchswerbung für den Beruf „Milchtechnologe“ vorgestellt.

Der Beruf, der nach Einschätzung der beiden Verbände für Mädchen und Jungen gleichermaßen geeignet ist, biete Schulabgängern mit Interesse für Naturwissenschaften und mathematischen Fähigkeiten sowie technischem Verständnis einen beruflichen Einstieg sowie eine gute Perspektive mit vielfältigen Weiterbildungsmöglichkeiten. Molkereiunternehmen im ganzen Bundesgebiet würden entsprechende Ausbildungsplätze anbieten. Nach Angaben von MIV und DBV sind derzeit knapp 700 junge Menschen in einer Ausbildung zum „Milchtechnologen“. Neben diesem Beruf bieten die Molkereien noch den Beruf des „Milchwirtschaftlichen Laboranten“. Ein weiteres Video zur Nachwuchswerbung in diesem Beruf werde es in den nächsten Wochen geben, erklären DBV und MIV.

Mit den neuen Videobeiträgen ergänzt der DBV das Informationsangebot der Plattform „meine-gruene-zukunft.de“, dass auch von der Landwirtschaftlichen Rentenbank unterstützt wird. Gleichzeitig kündigt der MIV an, die Berufsfelder und Entwicklungsperspektiven, die Molkereiunternehmen ihren Mitarbeitern bieten, mit einem eigenen Informationsangebot deutlich stärker herauszustellen. Der Start dazu soll noch in diesem Jahr erfolgen.

Den Ausbildungsfilm zum Beruf „Milchtechnologe können Sie sich unterhttp://www.milchindustrie.de/aktuelles/videos/ anschauen.
Quelle: MIV/DBV

 

Ein Milchmarkt mit großen Potentialen

Sprechergruppe der LV Milch NRW

Januar 2014 Gute Aussichten
Sprechergruppe der LV Milch NRWEine durchweg positive und stabile Entwicklung kennzeichnete das Milchjahr 2013, so Dr. Rudolf Schmidt, Geschäftsführer der Landesvereinigung der Milchwirtschaft NRW e.V. (LV Milch NRW). Das 1. Quartal 2013 sei durch eine verhaltene bis leicht rückläufige Milchanlieferung gekennzeichnet gewesen, wobei die expansiven Tendenzen im weiteren Jahresverlauf diese mehr als ausgeglichen hätten. Das gesamte Jahr, so Schmidt, sei durch eine starke Nachfrage im Export geprägt. Die stabilen Exportmöglichkeiten hätten sich durchweg positiv auf die Erlössituation im Binnenmarkt ausgewirkt. Nennenswert seien in diesem Kontext drei direkt aufeinander folgende Preiserhöhungen im Lebensmitteleinzelhandel bei Trinkmilch und Milchprodukten. Die Milchauszahlungspreise seien 2013 im Vergleich zu 2012 kontinuierlich gestiegen. Auch für 2014 sei mit einer Stabilisierung des guten Preisniveaus zu rechnen, so Dr. Schmidt. Aufgrund guter Witterungsbedingungen und leicht sinkenden Futterkosten sei weltweit insgesamt mit einer weiteren Zunahme der Milcherzeugung zu rechnen.

NRW-Milchmarkt
Im Jahr 2013 wurden in NRW mit rund 3,2 Mio. Tonnen Milch 3,7 Prozent mehr gegenüber dem Vorjahr produziert. Trotzdem habe sich der Strukturwandel auf der Erzeugerseite fortgesetzt. Nach Informationen des Statistischen Landesamtes sei die Anzahl der Milchkuhhalter lt. Novemberzählung um 3,7 Prozent auf 7.370 gesunken, die Anzahl der Milchkühe allerdings um 3,7 Prozent auf 417.665 deutlich gewachsen. Die durchschnittliche Kuhzahl je Betrieb in NRW sei um 7,6 Prozent auf 57 Kühe angestiegen. Im Zeitraum Januar bis Oktober 2013 habe der Auszahlungspreis mit 37,23 Ct./kg (Molkereistandort, ab Hof bei 4,0 Prozent Fett und 3,4 Prozent Eiweiß ohne MwSt.) um 6,39 Ct./kg bzw. 20,7 Prozent über dem Preis des Vorjahreszeitraums gelegen. Das derzeitig gute Preisniveau sei aufgrund höherer Produktionskosten und zunehmenden Produktionsauflagen erforderlich. Die Molkereien in NRW hätten auch im Jahr 2013 ihre Marktpositionen weiter ausgebaut. Im Dreiklang zwischen Regionalität, Binnenmarkt und Weltmarkt hätten die Unternehmen ihre Marktchancen genutzt. Produktinnovationen und Kooperationen hätten entscheidend zur Stärkung der Wettbewerbspositionen beigetragen.

Alles ist drin!
Ungewöhnlich für den Export machte Trinkmilch im 1L-Karton in 2013 erstmals Schlagzeilen. Neben Käse sei und bleibe „Pulver“ im Welthandel jedoch nach wie vor das Zugpferd – gerade in Bezug auf große Mengen. Doch nicht allein Vollmilch-, Magermilch oder Molkenpulver seien hier zu nennen – die Liste spezieller Milchtrockenprodukte werde immer länger. Insbesondere die steigende Nachfrage nach Milchinhaltsstoffen und multifunktionalen Milchbestandteilen sei international wachstumstreibend. Weit über den klassischen Nahrungsmittelbereich, wie z.B. Babynahrung, hinaus, würden Milch-Ingredienzien eingesetzt. Von der Backwarenproduktion bis hin zur Gewürzverarbeitung – vom Bereich Kosmetik bis hin zu den Arzneimitteln – immer mehr Produkte beinhalten Laktose- und Eiweißkomponenten der Milch. Die Milchwirtschaft in NRW, so Schmidt, suche und finde auch jenseits des verbraucherstärksten deutschen Frischemarktes nachhaltige, zukunftsträchtige Wertschöpfungsmöglichkeiten.
Quelle: Landesvereinigung der Milchwirtschaft Nordrhein-Westfalen e.V.
Käseverzehr in Deutschland

Käseverzehr in Deutschland

 

Alles Käse -oder was?

 

Top-Käse-Hersteller ist Bayern
Freistaat Bayern produziert das 3-fache seines eigenen Käse-Verbrauchs

München (ots) – Käse aus Deutschland erobert den Einkaufswagen – zumindest in Westdeutschland und in den europäischen Nachbarländern. Pro Haushalt wurden im vergangenen Jahr statistisch gesehen rund 23 Kilogramm Käse konsumiert, teilt die Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft mit. Im deutschlandweiten Vergleich fällt auf: Die Käseliebhaber wohnen vor allem in den westlichen Bundesländern. Am meisten Käse kaufen die Niedersachsen (24,2 Kilogramm), am wenigsten die Bewohner von Mecklenburg-Vorpommern (19,5 Kilogramm). Und das, obwohl Mecklenburg-Vorpommern mit über 200.000 Tonnen produziertem Käse im letzten Jahr auf dem dritten Platz aller Bundesländer bei der Käseherstellung lag. Top-Produzent in Deutschland ist Bayern. Knapp eine Million Tonnen Käse wurden im Freistaat im letzten Jahr produziert. Auf dem zweiten Platz ist mit deutlichem Abstand Niedersachsen, wo nur ungefähr halb so viel Käse hergestellt wurde. Die Zahlen zeigen: Die bayerische Milchwirtschaft ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor – nicht nur für den Freistaat selbst, sondern für das gesamte Land.

SB-Regal schlägt Käsetheke
Die knapp 23 Kilogramm Käse, die in einem deutschen Haushalt durchschnittlich verspeist werden, entsprechen circa 184 Camemberts oder 1150 Scheiben Käse. Davon wurden im letzten Jahr nur 13 Prozent an der Käsetheke gekauft. Vor zehn Jahren lag dieser Wert noch bei 25 Prozent. Der Trend geht damit in Richtung SB-Regal und vorverpackte Ware in den Kühlregalen. Neben den klassischen Hart-, Schnitt- und Weichkäseprodukten erfreute sich vor allem Frischkäse in den letzten Jahren zunehmender Beliebtheit. Der ansteigende Frischkäsekonsum liegt vermutlich an der immer größer werdenden Auswahl für Verbraucher. Von Bärlauch-Geschmack bis zu Frischkäse mit Erdbeernote ist für jeden Käseliebhaber etwas dabei.

Exportmeister Bayern
Der Selbstversorgungsgrad von Käse in Bayern liegt statistisch gesehen bei sagenhaften 335 Prozent. Das heißt, in Bayern wird dreimal so viel Käse produziert wie gegessen. Die Produkte der „Gelben Linie“ werden aber nicht nur in die anderen Bundesländer, sondern auch ins Ausland exportiert. Wichtigstes Abnehmerland für bayerischen Käse ist Italien mit 32 Prozent des gesamten Exportes. Ein Zehntel der Käseausfuhr geht an Österreich und neun Prozent nehmen die Franzosen ab.

Für den Exportmeister Bayern hat die Anuga in Köln, die weltweit führende Ernährungsmesse für Handel und Gastronomie, entsprechend große Bedeutung. Vom 5. bis 9. Oktober 2013 präsentieren 15 Molkereien am Gemeinschaftsstand der Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft ihre Produkte und zeigen auf einer Fläche von 1.500 Quadratmetern ihre Stärke.

Käseproduktion in Deutschland nach Bundesländern Bundesland Käseproduktion 2012 (in Tonnen)

Baden-Württemberg 80.735
Berlin 5.137
Brandenburg 22.472
Freistaat Bayern 939.785
Freistaat Sachsen 160.543
Freistaat Thüringen 27.720
Hessen 59.850
Mecklenburg-Vorpommern 223.727
Niedersachsen 585.344
Nordrhein-Westfalen 33.220
Sachsen-Anhalt 98.057
Schleswig-Holstein 130.899
Deutschland gesamt 2.367.490

Quelle: BLE, MVO (2012)

Käsekonsum pro Haushalt in Deutschland nach Bundesländern Bundesland Käsekonsum August 2012 – Juli 2013 (in Kilogramm)

Baden-Württemberg 22,1
Berlin 20,8
Brandenburg 22,0
Bremen 21,9
Freistaat Bayern 22,7
Freistaat Sachsen 21,9
Freistaat Thüringen 20,3
Hamburg 19,8
Hessen 23,4
Mecklenburg-Vorpommern 19,5
Niedersachsen 24,2
Nordrhein-Westfalen 23,7
Rheinland-Pfalz 23,5
Saarland 22,9
Sachsen-Anhalt 21,0
Schleswig-Holstein 23,0
Ø Deutschland 22,7

Quelle: GfK, August 2012 – Juli 2013

 

Die weiße Welle – alles über Milch

 

„Milch und Milcherzeugnisse“ – das neue aid-Heft

(aid) – Wenn man Ernährungsberater nach besonders empfehlenswerten Lebensmitteln fragt, fällt ihr Name immer: Milch. Umso erfreulicher ist es, dass jeder Bundesbürger pro Jahr im Schnitt über 90 Liter Milch in Form von Frischmilch und Milchprodukten konsumiert. Dabei können Verbraucher aus einem stetig wachsenden Sortiment an Milcharten und -produkten auswählen. Heumilch, Ziegenjoghurt oder laktosefreie Milch finden sich heute in größeren Kühltheken genauso wie die Klassiker Sahne, Kefir oder trinkfertiger Kakao.

Doch worin unterscheiden sich die einzelnen Milchprodukte? Sind alle gleich in punkto Inhaltsstoffe? Wie werden sie hergestellt und woran erkenne ich beim Einkauf Qualitätsunterschiede? Antworten auf diese und viele weitere Fragen rund um die Milch, gibt das neue aid-Heft „Milch und Milcherzeugnisse“. Es erklärt, welche Inhaltsstoffe Milch so empfehlenswert machen und nennt aktuelle Zahlen zu Erzeugung und Verbrauch. Eine Nährwerttabelle zeigt auf einen Blick Energiegehalte und Mengen wertvoller Inhaltsstoffe für über 30 verschiedene Produkte der weißen Linie. Auch die landwirtschaftliche Erzeugung von Milch wird näher beleuchtet, indem die heute übliche Fütterung von Hochleistungskühen beschrieben wird oder das Melken mit modernster Technik. Im Mittelpunkt steht dabei vor allem die Qualitätssicherung. Zusätzlich werden auch Aspekte der Nachhaltigkeit angesprochen.

Den Schwerpunkt im Heft bildet ein warenkundlicher Überblick über alle gängigen Milcharten und -produkte. Die Liste reicht von der gängigen Frisch- und H-Milch über Milchersatzprodukte wie Soja- oder Mandelmilch bis zu allen bekannten Milcherzeugnissen vom Joghurt bis zum Milchpulver. Ein übersichtliches Schaubild erläutert vereinfacht den Weg von der Rohmilch zu den fertigen Produkten.

Zusätzlich finden Leser praxisnahe Tipps für den Einkauf, wie z. B. eine Erklärung des Mindesthaltbarkeitsdatums und aller weiteren Angaben auf dem Etikett von Milchprodukten. In der Rubrik „Fragen und Antworten“ werden außerdem allgemeine Irrtümer und Mythen rund um das Thema Milch geklärt. Wichtige Adressen und Links, übersichtlich gesammelt, ermöglichen eine tiefere Recherche bei speziellen Fragen.

Zahlreiche Tabellen und attraktive Bilder machen das Heft zu einem informativen Lesevergnügen für Verbraucher, aber auch für Auszubildende und Multiplikatoren in der Ernährungsbranche.
www.aid.de

aid-Heft „Milch und Milcherzeugnisse“
96 Seiten, 19. Auflage 2013, Bestell-Nr. 1008, ISBN/EAN: 978-3-8308-1097-1, Preis: 4,50 Euro (Rabatte ab 10 Heften), zzgl. einer Versandkostenpauschale von 3,00 Euro gegen Rechnung

aid infodienst e. V., Heilsbachstraße 16, 53123 Bonn
Telefon: 0180 3 849900*, Telefax: 0228 8499-200
*Kosten: 9 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz. Anrufe aus dem Mobilfunknetz maximal 42 Cent pro Minute. Aus dem Ausland können diese Kosten je nach Anbieter höher sein.
E-Mail: Bestellung@aid.de, Internet: http://www.aid-medienshop.de

 

Grußwort zum Weltschulmilchtag

 

Brigitte Scherb Foto: © Kurby

Brigitte Scherb Foto: © Kurby

 

 

 

Schulmilch ist KUHl – dafür machen LandFrauen sich stark und unterstützen den Weltschulmilchtag. Milch, am besten frisch vom benachbarten Bauernhof, ist das ideale Getränk, um Kinder fit und gesund zu machen. Es stärkt den Knochen- und Muskelaufbau und liefert Energie für einen langen Schultag.

Kräuterquark als Brotaufstrich, Milchshake mit frischen Beeren, Joghurt und Quark herstellen – wissen, wo die Milch herkommt und was man daraus machen kann: Das erfahren Kinder von LandFrauen auf ihren Bauernhöfen. Wenn sie dann in strahlende Kindergesichter blicken, die den Genuss von Milch und Milchprodukte erleben, ist das die beste Fürsprache für die Schulmilchprogramme.

Auch jenseits der Schulmilchprogramme führen LandFrauen verschiedene Aktionen und Projekte durch, um Kinder an das gesunde Nahrungsmittel Milch heranzuführen: Als Ernährungsfachfrauen setzen LandFrauen mit Schulklassen erfolgreich den aid-Ernährungsführerschein um und fördern damit nachhaltig das Ernährungsverhalten der Kinder. In Niedersachsen gibt es die Aktionstage unter dem Motto „Milch macht alle Kinder munter“. In diesem Zusammenhang ist auch das niedersachsenweite LandFrauenrezeptbuch „KUHles mit Milch“ entstanden. LandFrauen in Sachsen-Anhalt beteiligen sich am Tag der Milch. Der Milchfrühling wird durch Bäuerinnen aus zwölf Kreisverbänden des Bayerischen Bauernverbandes eingeläutet. Dabei geht es nicht immer nur um gesunde Ernährung, sondern auch darum, Kindern die Herkunft und Entstehung von Lebensmitteln vertraut zu machen.

Ich freue mich besonders, wenn viele Aktionen und Veranstaltungen anlässlich des Weltschulmilchtages die Vorzüge von Schulmilch weiter bekannt machen. Nur so können wir gemeinschaftlich zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung der Kinder und Jugendlichen beitragen!

Brigitte Scherb
Präsidentin Deutscher LandFrauenverband e.V.

 

 

„Zukunft des Milchlands Bayern aktiv gestalten“

 

Minister Brunner zum Internationalen Tag der Milch
31.5.2013
(BPP) Zum Internationalen Tag der Milch am 1. Juni hat Landwirtschaftsminister Helmut Brunner die große Bedeutung der Milchproduktion für den Freistaat hervorgehoben. Nach den Worten des Ministers ist Bayern Deutschlands Milchland Nummer eins. Die rund 39 000 bayerischen Milchbauern machen über 40 Prozent aller deutschen Milchviehbetriebe aus. „Die Milchwirtschaft prägt wie kein anderer Wirtschaftszweig das Landschaftsbild und den ländlichen Raum in Bayern“, so Brunner. Seinen Angaben zufolge ist die Stimmung in der Milchwirtschaft derzeit gut. Denn die bayerischen Milchspezialitäten seien regional wie international sehr gefragt. So hat das Leitprodukt Käse 2012 ein Export-Plus von 3,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichnet. Mit einem Wert von 1,5 Milliarden Euro macht bayerischer Käse fast 20 Prozent aller Exporte der bayerischen Ernährungswirtschaft aus. Der augenblicklich positive Trend auf den Milchmärkten kommt laut Brunner bei den Erzeugern an. Die seit vergangenem Herbst steigenden Milchpreise seien auch dringend notwendig, um die deutlich gestiegenen Produktionskosten aufzufangen.

Angesichts der starken Volatilität des Milchmarkts und des Auslaufens der Milchquote im Jahr 2015 ist es oberstes Ziel des Ministers, diese positive Entwicklung auch für die Zukunft zu stabilisieren. „Die Erfahrungen haben gezeigt, dass globale und freie Märkte Regeln und Leitplanken brauchen. Nur so haben alle Beteiligten der Branche Planungssicherheit für notwendige Investitionen“, sagte Brunner. Er setze sich daher mit Nachdruck für ein reaktionsstarkes Sicherheitsnetz auf dem Milchmarkt ein. Auch die vom EU-Parlament vorgeschlagenen Maßnahmen bei Störungen auf dem Milchmarkt müssten auf ihre Effizienz überprüft werden. Brunner: „Für mich ist grundsätzlich kein konstruktiver Vorschlag tabu, wenn es um die Zukunft des Milchstandorts Bayern geht.“
Quelle: Pressereferat Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

 

28.5.2013 Zahl der Woche

 

Kühe auf der Weide

Kühe auf der Weide

 

 

 

4.190.425 Milchkühe waren nach der aktuellen Statistik im November 2012 in Deutschland registriert.

Bei einem Rinderbestand von insgesamt ca. 12,51 Millionen Tieren beträgt damit der Anteil an Milchkühen fast 34 Prozent. Obwohl die Anzahl der Rinder haltenden Betriebe mit 161.453 Betrieben gegenüber 2009 weiterhin rückläufig ist, blieb der Bestand an Milchkühen mit ca. 4,2 Millionen annähernd konstant. In Bayern befinden sich mit 38.300 Betrieben die meisten Betriebe mit Milchkuhhaltung, gefolgt von Niedersachsen mit 11.700 Betrieben.
Die am häufigsten vorkommende Rasse ist die Deutsche-Holstein-Schwarzbunt mit ca. 2,29 Millionen Kühen.

Kühe liefern mit der Milch einen wichtigen Bestandteil für eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Mit dem „Tag der Milch“ wird in Deutschland jedes Jahr am 1.Juni das weiße Lebensmittel in den Mittelpunkt gerückt.

Quelle: BMELV, Statistisches Bundesamt

 

 

Wettbewerbssituation des Milchmarktes untersuchen

 

28.05.2013
BBV zum internat. Tag der Milch: Preise müssen Wert und Qualität widerspiegeln
München (bbv) – Fast jeder zweite deutsche Milchviehbetrieb steht in Bayern und die bayerischen Milchprodukte zählen zu unseren beliebtesten Lebensmitteln. „Das Milchland Bayern spielt in der Champions League der Genussregionen Europas! Aus bayerischer Milch werden Genuss bringende, vielfältige und innovative Molkereiprodukte hergestellt“, sagt Günther Felßner, BBV-Vizepräsident und bayerischer Milchpräsident, vor dem internationalen Tag der Milch am 1. Juni.

„Gerade Käse erfreut sich wachsender Beliebtheit.“ In Deutschland liegt der Pro-Kopf-Verbrauch von Milch in Form von Käse, Konsummilch und Butter trotz großer Veränderungen der Lebens- und Essensgewohnheiten bei 335 Kilogramm Milch pro Jahr. Die Verbraucher setzen damit ein klares Zeichen für gesunde und hochwertige Milchprodukte.

Bei den Feierlichkeiten zum Tag der Milch in Tirschenreuth stehen Image, Qualität und Vielfalt der bayerischen Milch und Milchprodukte im Mittelpunkt. „Doch genau diese Qualität und diese Vielfalt kommen im Milchpreis nicht ausreichend zur Geltung“, kritisiert Felßner. Die zunehmende Konzentration im Lebensmitteleinzelhandel führt dazu, dass Handelsmarken immer größere Anteile einnehmen und die Produktvielfalt abzunehmen droht. Die fünf führenden Unternehmen verfügen mittlerweile über rund 90 Prozent des Marktanteils für „Fast moving consumer goods“ – und dazu gehört auch Milch. „Vor allem die Milcherzeuger leiden unter dieser extremen Machtkonzentration“, sagt Felßner. „Auch Molkereien sind zunehmend darauf angewiesen bei den großen Handelsketten gelistet zu sein und verlieren damit an Handlungsfähigkeit.“

Doch die Konzentration im Lebensmitteleinzelhandel nimmt immer weiter zu und damit erhöht sich auch der Preisdruck auf Milch und Milchprodukte. „Die Sektoruntersuchung des Bundeskartellamtes muss deshalb unbedingt fortgesetzt werden“, fordert Felßner. Im Bereich Kartoffel und Zucker wird seit Kurzem wegen möglicher Verstoße gegen das Kartellrecht ermittelt. „Wegen der beherrschenden Stellung einiger Weniger und fehlendem Wettbewerb liegen viele Preise ständig auf gleichem Niveau. Zudem sind auch die Laufzeiten für Verträge häufig synchron“, erklärt Felßner. „Das ist ein deutliches Anzeichen für die enorme Marktmacht der größten fünf Unternehmen gegenüber den Molkereien. Diese Situation muss endlich ernsthaft untersucht, es müssen Ergebnisse präsentiert und Schlussfolgerungen gezogen werden!“ (bbv)

 

Neue Wanderroute zum Thema Milch

 

– im Naturpark Rothaargebirge

10.05.2013

Düsseldorfer Landwirtschaftsministerium unterstützt Milchdorf Referinghausen

Das vom Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (MKULNV) und der Landesvereinigung der Milchwirtschaft NRW (LV Milch NRW) initiierte NRW-Projekt „Milch macht Ku(h)lturlandschaft“ wurde am 9. Mai 2013 durch die Eröffnung von acht Milchstationen in Referinghausen im Naturpark Rothaargebirge fortgesetzt.

Unter Mitwirkung des Naturparks Rothaargebirge und des Ortes Referinghausen wurden acht Milchstationen entwickelt, die die regionalen Besonderheiten der Milcherzeugung aufzeigen. An jeder Station informieren Schautafeln über die Wechselbeziehung zwischen Milchviehhaltung und der sie umgebenden Kulturlandschaft.

Die Idee, das NRW-Projekt „Milch macht Ku(h)lturlandschaft“ in Referinghausen fortzuführen, gab ein im Ort durchgeführtes Seminar zum Thema „zukunftsfähige Entwicklung im ländlichen Raum“. Ein Ergebnis war, zur Regionale 2013 die im Ort wirtschaftlich dominierende Milchwirtschaft – fünf Milcherzeuger, die an drei verschiedene Molkereien liefern – zu einem Markenzeichen des Ortes auszubauen und als touristisches Potenzial zu nutzen.

Die Eröffnung fand im Rahmen des „Klein, aber oho!“ – Dorffestes in Referinghausen an Christi Himmelfahrt mit Dr. Martin Michalzik vom NRW-Landwirtschaftsministerium statt.

Nach der gemeinsamen Enthüllung der Starttafel durch Dr. Michalzik und den Projektpartnern ging es im Schulmilch-Express – einer straßentauglichen Mini-Eisenbahn – auf dem Greten Hof. Der dort angebotene hofeigene Käse wurde von Dr. Michalzik fachgerecht angeschnitten und verteilt. Anschließend fuhr der Minizug seine Gäste zur Infotafel an der Alten Dorfmolkerei, eine Zeitzeugin der milchwirtschaftlichen Tradition in Referinghausen. Die eigentliche Eröffnung fand mit der Rückfahrt zur Dorfmitte ihren Ausklang. Hier wurde bis in den Abend hinein ein buntes Unterhaltungsprogramm geboten. Unter anderem betätigte sich der WDR-Fernsehbauer Klemens Schulte-Vierkötter als Kuhflüsterer und interviewte NRW-Milchmaskottchen Kuh Lotte zum Projekt „Milch macht Kuhlturlandschaft“.

Weitere Informationen zu den Milchstationen in Referinghausen sind ab sofort unter www.kuhlturlandschaft.de einsehbar.
Quelle: Landesvereinigung Milch NRW

 

Milch hilft gegen Übergewicht

Die Nützlichkeit von Milch für einen Erwachsenen für eine lange Zeit, ist fraglich. Aber die israelische Forscher haben gezeigt, dass das Getränk kann helfen loszuwerden Pfunde. Wissenschaftler führten eine Studie durch, in denen mehr als zwei Jahren beobachtet Freiwilligen zu Ihrer täglichen Ernährung von zwei Tassen Milch hinzufügen. Es stellte sich heraus, dass während des Zeitraums des Experiments wurden die Probanden, die regelmäßig Milch, 2,5 Pfund mehr als die Teilnehmer in der Kontrollgruppe fiel.

Die Studie umfasste 300 Personen, die übergewichtig sind im Alter von 40 bis 65 Jahren. Die Probanden wurden auf einer Mittelmeer-Diät, eine Diät mit wenig Fett und eine Diät arm an Kohlenhydraten setzen. Unabhängig von Ernährung, merklich dünner, diejenigen, die mehr Nahrungsmittel, die Kalzium enthalten verbraucht. Zusätzlich zu Kalzium, das Gewicht der Teilnehmer durch den Gehalt an Vitamin D, das Lager davon im Körper durch Milch und Milchprodukte gefüllt ist betroffen. Experten glauben, dass Milch und Milchprodukte gut für die Gesundheit sind, aber viele Leute vergessen, um sie in Ihren Speiseplan aufzunehmen. Ein Mangel an Vitamin D kann einen negativen Einfluss auf die körperliche Verfassung haben, so dass der Effekt auf den Knochen Stärke und Vitamin hat eine schützende Wirkung gegen Diabetes, Bluthochdruck, Herzkrankheiten und einigen Krebsarten. Gesunde Ernährung mit einem aktiven Lebensstil und Milchprodukten in Kombination ermöglicht es Ihnen, gesund zu sein und zu Fettleibigkeit zu kontrollieren, sagen Wissenschaftler.

 

Schulmilch

EU-Befragung zum Thema Schulmilch

 

 

Bitte nutzen Sie die Chance, aktiv an der Gestaltung des Schulmilchprogramms mitzuwirken!

 

 

 

Nehmen Sie an der Umfrage teil, denn eine Verbesserung des derzeitigen Programms ist im Sinne einer weitreichenderen Nutzung von Schulmilch. … mehr dazu Schulmilch-Serviceportal

 

 

 

Schulmilch ja oder nein? Keine Frage des Fettgehaltes

22. März ’13

Immer mehr Kinder sind in Deutschland übergewichtig. Deshalb taucht die Frage nach dem empfohlenen Fettgehalt  auch bei Schulmilch immer wieder auf. Hierbei geht es vor allem um die Kalorienzufuhr und nicht um den Stellenwert des Milchfetts. Denn bei dem Milchfett handelt es sich um ein gutes Fett, wie zahlreiche Studien gezeigt haben.

 

Die Qualitätsstandards für die Schulverpflegung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfehlen allgemein fettarme Milch. Hierbei handelt es sich um eine Empfehlung, was nicht heißt, dass andere Sorten verboten sind. Fakt ist auch, dass der Verzehr von Milch und Milchprodukten alleine nicht ausschlaggebend für die Entwicklung von Übergewicht ist. Das heißt, dass nicht die Milch die Kinder „dick macht“, sondern die allgemein zu hohe Energieaufnahme durch z.B. Süßigkeiten, Fast Food, Limonaden sowie der Bewegungsmangel verantwortlich sind. Diese Lebensmittel haben eine wesentlich geringere Nährstoffdichte als Milch. Deshalb sollte Milch in der Schule angeboten werden – egal ob als Vollmilch oder fettreduzierte Milch.

 

Wie gering die Unterschiede zwischen fettarmer Milch und Vollmilch sind, zeigt die unten stehende Tabelle.

 

 Energie in kcal/100 ml  Energie in 1/4 l Milch
Milch 3,5 % Fett  65  162,5
Milch 1,5 % Fett  48  120
Differenz  17  42,5

40 kcal entsprechen 1 Knäckebrot oder ½ Scheibe Toast oder 6 Gummibärchen oder 1 kleiner Apfel oder 1 Stück Schokolade.

 

Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen e. V.

 

Milchindustrie blickt optimistisch auf´s Frühjahr

 

15.03.2013, Zum Frühjahrsbeginn 2013 zeigt sich die Milchbranche optimistisch. „Das Jahr ist gut gestartet und die Molkereiwirtschaft nimmt die an sie gestellten Herausforderungen an“, erläutert Dr. Karl-Heinz Engel, Vorsitzender des Milchindustrie-Verbandes (MIV) in Berlin. Das Berliner Milchforum ist ein geeigneter Ort, um Branchenthemen zu diskutieren und insbesondere die Erzeugerseite über die laufenden Aktivitäten und Ziele zu informieren.

Die Milchpreise sind stabil und deutlich über Vorjahresniveau. Der deutsche Handel, aber auch die Verbraucher, werden sich auf leicht steigende Preise einstellen müssen. Denn nachdem es im Frühjahr 2012 einen Einbruch bei den Produkt- und Erzeugerpreisen gegeben hatte, ist es nun Zeit für notwendige Korrekturen. Dies ist umso wichtiger, weil auch die Produktionskosten auf den Höfen deutlich zugenommen haben.
Agrarpolitik

Die Branche selber bereitet sich auf den Ausstieg aus der Milchquote vor. Viele Veränderungen werden aber nicht erwartet. Die Flächen bleiben knapp und teuer, was die Produktion automatisch eingrenzt. Viele Landwirte werden somit von den Quotenkosten entlastet. „In Brüssel werden derzeit die letzten Pläne zur neuen Agrarreform geschmiedet. Wir müssen aber für den Milchsektor festhalten: Der Staat hilft uns nicht, wir müssen unsere eigenen Hausaufgaben erledigen“, führt Dr. Engel aus.
Lebensmittelsicherheit

Die letzten sogenannten „Lebensmittelskandale“ haben gezeigt, wie wichtig im globalisierten Markt die Qualitätssicherung ist. Dr. Engel dazu: „Leider hat die Sicherung der Qualität im Futtermittelsektor nicht ausgereicht, um eine Kontamination zu verhindern. Hier gilt es nachzusteuern und die Kontrollen zu professionalisieren“. Es bleibt aber festzuhalten: Bei allen Proben, die während der Aflatoxin-Krise gezogen wurden, konnte keine Grenzwertüberschreitung festgestellt werden. Die Milchprodukte waren jederzeit sicher, was auch die bundesweiten Untersuchungsämter festgestellt hatten. Erst durch das flächendeckende Überwachungssystem der deutschen Molkereiwirtschaft wurde überhaupt der Skandal aufgedeckt.
Russland wichtig

Welchen Stellenwert die Qualitätssicherung besitzt, zeigen die Sperrungen deutscher Fleisch- und Milchbetriebe durch Russland. Die russische Föderation wirft den deutschen Veterinärbehörden strukturelle und verwaltungstechnische Mängel vor, was u.a. zu den Sperrungen in den verschiedenen Bundesländern führte. Sowohl Molkereibetriebe als auch besonders die Veterinärbehörden müssen noch besser auf die russischen Forderungen eingehen, um die Lieferfähigkeit wieder herzustellen. „Russland ist ein befreundetes Land und wichtiger Kunde für die Molkereiwirtschaft“, sagt Dr. Engel.
Nicht Globalisierung pur

Die WTO-Verhandlungen zur Liberalisierung des Welthandels sind eingeschlafen. Die EU verhandelt aber mit vielen Handelspartnern über Zollpräferenzen bis hin zu Freihandelsabkommen (FTA). Mit den USA stehen die Beratungen gerade an. Insbesondere ein nordamerikanisches Freihandelsabkommen stößt jedoch aus verschiedenen Gründen nicht nur auf Gegenliebe beim MIV. Vielmehr könnten im Fall eines FTA auch günstige nordamerikanische Produkte auf den Markt der EU drängen, was uns stören würde. Desweiteren sind wichtige fachliche und auch für den Verbraucher wesentliche Fragen in Bezug auf das Abkommen noch nicht geklärt. So werden in den USA bestimmte Tierarzneimittel eingesetzt, die in der EU verboten sind. „Freihandelsabkommen machen aus unserer Sicht dort Sinn, wo mehr Absatz für deutsche Milchprodukte generiert werden kann. In einem freien Handel sehen wir für die deutsche Milchwirtschaft deutlich mehr Chancen als Risiken und hier besonders für hochveredelte und qualitativ hochwertige Produkte und das gilt auch für die USA. Geschicktes Verhandeln ist notwendig.“
Tierwohl und -gesundheit

Die deutsche Zivilgesellschaft stellt immer höhere Ansprüche an Tierwohl und -gesundheit. Das fängt beim Stallbau an, geht weiter zur Weidehaltung bis hin zur Vermeidung von Tierkrankheiten/Antibiotikaeinsatz. Dr. Engel sieht seine Branche da auf gutem Wege. Die Haltung der Kühe hat sich in den letzten Jahrzehnten weiter verbessert und das gute Image der Milchproduktion konnte ausgebaut werden. „Wir müssen aber dranbleiben“, sagt Engel, “von alleine passiert nichts.“ Wenn in bestimmten Bundesländern große Laufställe gegen besseres Wissen als Massentierhaltung verteufelt werden, so bleibt festzuhalten, dass diese Stallform optimal ist, damit Milchkühe artgerecht und ihren Ansprüchen angemessen gehalten werden können.

Quelle: Milchindustrie-Verband e.V. (MIV)

 

von der Milch zur Delikatesse

 


Der lange Weg von der Milch zur Delikatesse Die neue aid-DVD „Käse“

(aid) – Käse ist ein gefragtes Lebensmittel – und das nicht nur in Deutschland. Weltweit können Genießer aus mehr als 4.000 Sorten wählen. So verschieden die Kulturen sind, so unterschiedlich sind auch die Sorten der Delikatesse in den einzelnen Ländern. Die Liste reicht vom allseits bekannten Gouda und Emmentaler über italienische Frischkäsearten wie Ricotta oder dem Brühkäse Mozzarella bis hin zu lokalen Spezialitäten. Die Basis für jeden Käse ist jedoch immer die gleiche: Milch.

Der neue aid-Film „Käse“ zeigt den langen Weg vom Rohstoff Milch zum servierfertigen Käse. In acht Kapiteln vermittelt die DVD zum Beispiel, warum die Melkhygiene entscheidend für die Milchqualität ist und welche Voraussetzungen Milch erfüllen muss, damit sie für die Käseherstellung genutzt werden kann. Im Mittelpunkt steht der eigentliche Herstellungsprozess mit dem Dicklegen der Milch durch Lab oder Milchsäurebakterien, der Trennung von Bruch und Molke sowie der abschließenden Reifung. Dabei erklärt der Film unter anderem die Besonderheiten von Rohmilchkäse, die Zugabe von Bakterien- oder Schimmelkulturen und die Bedeutung der Körnergröße des Bruchs für die Käsesorte. Natürlich wird auch die Frage beantwortet, wie die berühmten Löcher in den Käse kommen.

Jedes der acht Kapitel ist eine in sich geschlossene Informationseinheit von drei bis vier Minuten Länge, so dass die DVD auch ideal im Unterricht oder in der Ausbildung einsetzbar ist. Im beiliegenden 48-seitigen Booklet sind alle wesentlichen Aspekte der Käseherstellung ausführlich und leicht verständlich zusammengefasst.
www.aid.de

aid-Video auf DVD „Käse“
ca. 28 Minuten, Erstauflage, Bestell-Nr. 61-7648, EAN: 42 6017908 093 7, Preis: 27,50 Euro, zzgl. einer Versandkostenpauschale von 3,00 Euro gegen Rechnung

 

Jahresbilanz 2012 der deutschen Milchwirtschaft

 

22.02.2013, Im Jahr 2012 wurde mit rund 29,7 Mio. Tonnen wieder 1,2 Prozent mehr Milch an die deutschen Molkereien angeliefert und verarbeitet. Die Milchinhaltsstoffe blieben dabei im Eiweiß konstant und stiegen sogar gegenüber dem Trend der Vorjahre beim Milchfett um 0,29 Prozent. Das Mehr an Milch wurde vor allem in die Produktion von mehr Magermilchpulver und vor allem Käse geleitet.

Nach ersten Zahlen stieg besonders die Produktion von Magermilchpulver mit rund 314.000 Tonnen um 4,2 Prozent gegenüber den bereits im Jahr 2011 erzielten Werten an. Damit wurde im zweiten Jahr in Folge die seit 2003 nicht mehr erzielte Marke von 300.000 Tonnen übertroffen, was nicht zuletzt durch die gute Weltmarktnachfrage auch zu guten Preisen abgesetzt werden konnte. Es scheint, dass die Käseproduktion für 2012 bereits die im Jahr 2011 erzielte historische Höchstmarke wieder um 2,0 Prozent übertrifft. Hier konnten besonders Pasta-Filata Käse hohe Steigerungsraten von 8,4 Prozent auf rund 292.000 Tonnen erzielen. Weiterhin fielen in diesem Segment besonders die Zuwächse beim Hartkäse auf 209.000 Tonnen (+6,0 Prozent) und halbfestem Schnittkäse (+2,4 Prozent) ins Gewicht. Die Butterproduktion stieg gleichfalls um 3,2 Prozent auf 488.781 Tonnen, wobei die Produktion hier besonders im 2. Halbjahr stagnierte und die Nachfrage durch Auslagerung aus der privaten Lagerhaltung ergänzt wurde.

Die Erzeugung von Produkten der weißen Linie verlief dagegen im Jahr 2012 sehr unterschiedlich. So konnten die Konsum- und Buttermilcherzeugnisse den Abwärtstrend des Vorjahres aufhalten (+0,4 Prozent), während die Produktion von Joghurterzeugnissen jahreszeitlich teilweise deutlich eingeschränkt wurde (-3,2 Prozent).

Insgesamt konnte die deutsche Milchwirtschaft nach Angaben des statistischen Bundesamtes im Jahr 2012 einen zufriedenstellenden Umsatz von 22,9 Mrd. Euro erwirtschaften, was insbesondere vor den schwierigen wirtschaftlichen und finanzpolitischen Rahmenbedingungen des Jahres 2012 die Leistungs- und Zukunftsfähigkeit dieser Branche unterstreicht.

Die Milcherzeuger haben ähnlich wie die Molkereien im vergangenen Jahr durch die gestiegenen Kosten für Energie und zugekaufte Rohstoffe eine schwere wirtschaftliche Situation zu meistern gehabt. In 2012 betrug der mittlere Auszahlungspreis für die Rohmilch letztlich nur 32,5 Cent je Liter bei natürlichen Inhaltsstoffen. Jedoch sind die Aussichten für den Milchmarkt zu Beginn des Jahres 2013 durchaus positiv und lassen ein höheres Auszahlungspreisniveau für das kommende Jahr erwarten.

Weitere Informationen rund um Milch finden Sie unter
www.milchindustrie.de
www.meine-milch.de

 

MIV zeichnet Nachwuchswissenschaftlerin aus

 

Verleihung Milch-Wissenschaftlicher Innovationspreis 2012 an Frau Prof. Först

20.02.2013, Der Milchindustrie-Verband (MIV) hat, wie bei der 7. Ideenbörse Forschung bekanntgegeben, den diesjährigen Milch-Wissenschaftlichen Innovationspreis an Frau Prof. Petra Först von der Technischen Universität München verliehen. Die Verleihung fand am 20.02.2013 in Karlsruhe anlässlich der Sitzung der Arbeitsgruppe Forschung statt.

Innovationspreis 2013

Carsten Boldt, Vorsitzender der Arbeitsgruppe Forschung im MIV und Innovationspreis-Trägerin Prof. Petra Först von der Technischen Universität München

Gerade die Nachwuchsförderung ist den Unternehmen der Milchindustrie mit Blick auf die Zukunft und Weiterentwicklung der Branche ein großes Anliegen. Vor dem Hintergrund, dass wichtige gemeinschaftsfinanzierte Milchforschungs-Institutionen weggefallen sind, hat sich der Milchindustrie-Verband das Ziel gesetzt, auch in diesem Bereich besonders aktiv zu sein und Nachwuchswissenschaftler zu unterstützen.

„Mit der Vergabe des Milch-Wissenschaftlichen Innovationspreises für das Jahr 2012 an Frau Prof. Dr.-Ing. Petra Först von der Technischen Universität München durch die Unternehmen des Milchindustrie-Verbandes sollen ihre hervorragenden wissenschaftlichen Leistungen gewürdigt werden. Die Preisträgerin hat das Potenzial weiterhin für die Milchindustrie Impulse für neue Verfahren und Produkte über ihre Forschung zu liefern.“, sagt Herr Carsten Boldt, Vorsitzender der Arbeitsgruppe Forschung im MIV.

Der MIV-Preis in Höhe von 10.000 Euro kann jährlich an Persönlichkeiten vergeben werden, die sich wesentlich in der milchspezifischen Forschung und Wissenschaft engagieren. Dieses kann von den Naturwissenschaften bis zur Rechts- und Wirtschaftswissenschaft sein. Entscheidend ist die besondere Praxisnähe und Bedeutung für die Molkereipraxis und Milchwissenschaft.
Aus der Begründung:

Frau Prof. Först ist seit 2011/2012 Professorin und kommissarische Leiterin des Lehrstuhls für Verfahrenstechnik disperser Systeme am Wissenschaftszentrum Weihenstephan für Ernährung, Landnutzung und Umwelt. Ihre Hauptforschungsgebiete sind u. a. Lebensmittelverfahrenstechnik, Bioprozesstechnik, Rheologie und Lebensmitteltechnologie.

Bereits im Rahmen ihrer Habilitation am Lehrstuhl für Lebensmittelverfahrenstechnik und Molkereitechnologie von Herrn Prof. Dr.-Ing. Ulrich Kulozik, führte sie u.a. experimentelle Arbeiten zur Herstellung, Konservierung, Mikroverkapselung und Anwendung von Milchsäure bildenden Starterkulturen sowie probiotischen Kulturen durch.

Frau Prof. Först ist inzwischen berufenes Mitglied angesehener wissenschaftlicher Gesellschaften. Sie hat ihre Arbeitsgruppe stetig weiter entwickelt und steht in gutem Kontakt zur Industrie, um so die praktische Umsetzung ihrer neuen Erkenntnisse sicherzustellen. Sie zeichnet sich durch ein hohes Entwicklungspotential auch im Bereich der milchwissenschaftlichen Forschung aus.

Die Ergebnisse des bisherigen wissenschaftlichen Werdegangs von Frau Prof. Först lassen erwarten, dass sie gerade im Milchsektor weiter wesentlich zum technologischen Verständnis der Prozesse beitragen wird und so zukünftig die Unternehmen der Milchindustrie, wie auch die Wissenschaft mit neuen Erkenntnissen voranbringen wird. Praxisnähe und Praxisrelevanz sollten hierbei stets im Vordergrund stehen.