Frühstück mit Milch

Das gehört zu einem guten Frühstück mit Milch

 

Das erste und zweite Frühstück zusammen sollten etwa ein Drittel des Tagesbedarfs an Energie und Nährstoffen bereit stellen und sich gegenseitig ergänzen. Haben die Kinder zu Hause nur wenig gegessen, brauchen sie ein üppigeres zweites Frühstück. Zumindest einen Becher Milch, Kakao oder Saft sollte Ihr Kind zu Hause trinken. War der Appetit am Morgen groß, reicht eine Kleinigkeit.

Frühstück mit Milch

Frühstück mit Milch

 

Ein gutes Frühstück besteht aus drei Lebensmittelgruppen:

Milch oder Milchprodukte, zum Beispiel Milch, Kakao, Joghurt, Käse, Quark

Getreideprodukte, zum Beispiel Vollkornbrot oder -brötchen, Knäckebrot, Mischbrot, Haferflocken, ungezuckerte Cornflakes, ungezuckerte Müslimischungen

frisches Obst oder Gemüse, zum Beispiel Apfel, Banane, Zitrusfrüchte, Beeren, Paprika, Gurke, Tomate, Karotte, gelegentlich auch ein Glas Saft

Die Stärke aus Brot oder dem Müsli bringt die Energie. Milch und Milchprodukte liefern wertvolles Eiweiß und Kalzium und sind somit unentbehrlich für Knochen und Zähne. Frisches Obst und Gemüse ergänzen das Frühstück mit weiteren Mineralstoffen und Vitaminen.

Achten Sie darauf, dass Ihre Kinder das Trinken nicht vergessen! Zusätzlich zu Milch oder Kakao möchten viele Kinder noch etwas zum Durstlöschen. Das kann ein Früchtetee sein, ein Glas Mineralwasser, Schorle oder einfach Leitungswasser.

Natürlich gibt es zuhause kein üppiges Frühstücksbuffet wie in einem Hotel, aber es kann immer wieder einmal etwas Neues geben. Damit ist nicht nur für Abwechslung gesorgt, sondern auch für neue Geschmackserlebnisse und Lebensmittelentdeckungen.

 

Frühstück für Kinder

 

Das Frühstück ist für Kinder besonders wichtig. Auch während der Nacht wird Energie verbraucht und am Morgen sind die Speicher leer. Den notwendigen Nachschub liefern vor allem Brot und andere Getreideprodukte, Milch und Obst. Frühstücken in Ruhe, am besten zusammen mit der Familie macht fit für Spiel, Kindergarten und Schule. Dafür lohnt es sich, etwas früher aufzustehen. Dann schmeckt es oft auch Morgenmuffeln.

Die Leistungsfähigkeit von Menschen ist nicht immer gleich. Ein typisches Auf und Ab im Verlauf eines Tages zeigt die Leistungskurve: Im Laufe des Vormittags steigt sie an und erreicht gegen 10 Uhr einen Gipfel. Dann sinkt sie
zu einem Mittagstief, steigt am Nachmittag wieder und sinkt erneut gegen Abend. Mit gut zusammengestellten und zur rechten Zeit eingenommenen Mahlzeiten kann man die „Hochs“ der Leistungsfähigkeit unterstützen und die „Tiefs“
abfangen.

Nehmen Sie sich morgens Zeit für das Frühstück mit Ihrem Kind. Allein essen macht keinen Spaß, das gilt für Kinder und auch für die meisten Erwachsenen. Kinder lieben einen schön gedeckten Tisch, denn das Auge isst mit. Decken Sie schon abends ein, wenn es morgens etwas schneller gehen muss. Kinder helfen gerne dabei mit.

Das gehört zu einem guten Frühstück
Das erste und zweite Frühstück zusammen sollten etwa ein Drittel des Tagesbedarfs an Energie und Nährstoffen bereitstellen und sich gegenseitig ergänzen. Haben die Kinder zu Hause nur wenig gegessen, brauchen sie ein üppigeres zweites Frühstück. Zumindest einen Becher Milch, Kakao oder Saft sollte Ihr Kind zu Hause trinken. War der Appetit am Morgen groß, reicht eine Kleinigkeit.

Ein gutes Frühstück besteht aus drei Lebensmittelgruppen:
Die Stärke aus Brot oder dem Müsli bringt die Energie. Milch und Milchprodukte liefern wertvolles Eiweiß und Kalzium und sind somit unentbehrlich für Knochen und Zähne. Frisches Obst und Gemüse ergänzen das Frühstück mit weiteren Mineralstoffen und Vitaminen.

Achten Sie darauf, dass Ihre Kinder das Trinken nicht vergessen! Zusätzlich zu Milch oder Kakao möchten viele Kinder noch etwas zum Durstlöschen. Das kann ein Früchtetee sein, ein Glas Mineralwasser, Schorle oder einfach Leitungswasser.

Natürlich gibt es zuhause kein üppiges Frühstücksbuffet wie in einem Hotel, aber es kann immer wieder einmal etwas Neues geben. Damit ist nicht nur für Abwechslung gesorgt, sondern auch für neue Geschmackserlebnisse und
Lebensmittelentdeckungen.
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Wechseln Sie die Brotsorten und die Müslimischung ab. Bieten Sie statt Kakao gerade im Sommerhalbjahr einen erfrischenden Milchmix mit Früchten der Saison an. Dafür braucht man mit einem Pürierstab nur wenige Minuten. Geben Sie immer etwas Frisches ins Müsli, aber natürlich auch zum Brot. Belegen Sie mit Quark oder Frischkäse bestrichene Brotscheiben zusätzlich mit Erdbeer-, Pfirsich- oder Radieschenscheiben. Obst in mundgerechten Stücken, gleich auf dem Frühstücksteller angerichtet, wird oft als erstes gegessen, weil es saftig ist und appetitanregend aussieht. Auch Paprikastreifen, Gurkenscheiben oder Radieschen sind leckere Beigaben. Sogar Frühstücksmuffel lassen sich davon verführen. Kinder haben oft noch keine festgefügten Vorstellungen von dem, was „man“ zum Frühstück isst. Nutzen Sie diese Offenheit und lassen Sie Ihre Phantasie spielen.

Das kommt in die Vesperdose
Den Energienachschub am Vormittag liefert das zweite Frühstück im Kindergarten oder in der Schule. Nehmen Sie sich die wenigen Minuten Zeit, die Vesperdose ihres Kindes zu füllen. Berücksichtigen Sie dabei auch die Wünsche Ihres Kindes und bringen Sie Abwechslung in den Inhalt oder bereiten Sie das Frühstück gemeinsam zu. Dann kann vor allem für die Kleineren die Vesperdose zu einer Schatzdose werden. Das gehört hinein:

Brot oder Brötchen, am besten aus dem vollen Korn:
Es bleibt saftiger, hält länger vor und liefert wesentlich mehr Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe als Produkte aus Weißmehl wie Brezeln und Hefezopf.

Käse- und Wurstsorten mit niedrigem Fettgehalt:
Die Brotscheibe sollte dicker sein als der Belag und nur dünn mit Butter bestrichen werden. Bevorzugen Sie fettarme Sorten wie Bierschinken oder Schinken. Sehr fett sind Salami und Streichwurst.

Obst und Gemüse, in essfertige Stückchen geschnitten:
Paprika, Gurke, Radieschen und Tomaten bringen Farbe in die Mahlzeit und machen das Butterbrot erfrischender. Für kleinere Kinder schneidet man Früchte und Gemüse am besten in mundgerechte Schnitze und trennt sie mit etwas Folie vom Brot, damit es nicht durchweicht.

Das Vesper schmeckt nur, wenn es auch nach der Ankunft im Kindergarten oder in der Schule noch appetitlich aussieht. Verwenden Sie stabile Dosen, die sich gut schließen lassen und groß genug sind.

Zum Pausenbrot gehört immer auch etwas zu trinken. Im Kindergarten gibt es oft ein kostenloses Angebot an ungesüßten Getränken, manchmal als Kindercafé, Tee-Bar oder Tee-Ecke. Regen Sie etwas Ähnliches in Ihrem Kindergarten an. Dann ersparen Sie sich und den ErzieherInnen Diskussionen um unerwünschte Durstlöscher.

Geben Sie Schulkindern in bruchsicheren Trinkflaschen etwas zu trinken mit. In diesem Alter übergehen Kinder den Durst oft, weil sie die Pause zum Spielen nutzen möchten. Vielleicht kann man in Ihrer Schule einen Trinkbrunnen aufstellen oder die Lehrkräfte können gemeinsam mit den Kindern essen und trinken. Beim gemeinsamen Frühstück haben alle Kinder ein Vesper dabei und können in Ruhe frühstücken, etwas trinken und sich auch miteinander und mit dem Lehrer unterhalten.

Denken Sie daran, dass der Hunger bei Ihrem Kind genau wie bei Ihnen nicht jeden Tag gleich groß ist. Reste können vorkommen und sollten kein Grund für Vorwürfe sein. Wer sein Pausenbrot nicht aufessen kann, bringt es wieder nach Hause zurück und wirft es nicht in den Müll.

Quelle: Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg